Hunde- und Welpenerziehung


Hundeerziehung und Welpenerziehung

In der Hundeerziehung kann man sovieles falsch machen. Daher ist es wichtig, dass man lernt, seinen Hund zu verstehen (und umgekehrt). Während früher in der "alten Schule" eher die domiante Hundeerziehung praktiziert wurde, weichen immer mehr Hundeschulen davon ab und lehren die Hundeerziehung mit positver Verstärkung.

Generell versteht man unter Hundeerziehung das Ziel zu erreichen, dass Mensch und Hund in einem gemeinsamen konfliktfreien Leben in der menschlichen Umgebung leben können.
Um dieses zu erreichen, bedarf es einer ganzen Reihe an Kriterien, die man beachten sollte.
Dieses fängt bereits bei den charakterlichen Eigenschaften der Rasse an, aber auch die Grundfrage, was für den einzelnen Mensch selbst im Anspruch an seinen Hund wichtig ist.

Man unterscheidet zwischen einer Erziehung nach o.a. Kriterien oder einer Ausbildung eines Hundes, zum Beispiel als Begleithund, Wachhund, Jagdhund oder Spürhund.

Ganz gleich, ob Hunde-Ausbildung oder Hundeerziehung: Bei beiden gilt:
Nur  eine konsequente und disziplinierte Erziehung mit klaren Regeln und Aufgaben
führt dazu, das gewünschte Verhalten zu erreichen.

EINIGE BUCHTIPPS ZUR HUNDEERZIEHUNG 

    
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Die Körpersprache des Hundes richtig deuten. 

Tatsächlich ist die Kommunikation das Hauptproblem zwischen Mensch und Hund. Denn da beide „Rassen“ eine unterschiedliche Körpersprache haben, muss der eine die vom anderen erst erlernen.
Um also den Hund besser zu verstehen, ist es vielleicht mal ganz gut, sich in die Sichtweise des Hundes hineinzuversetzen. Hunde sind erstmal viel sensibler in der Deutung. Ganz schnell lernen sie, wann wir wütend sind oder gut gelaunt. Auch wann wir Angst haben oder Unsicher sind. Es ist für uns Menschen eben nicht so leicht, den Hund zu täuschen. Mit der richtigen Körpersprache ist es aber durchaus möglich, denn wir können Signale setzen, die der Hund unmissverständlich versteht.
Es setzt allerdings vorraus, dass wir erstmal die Körpersprache des Hundes verstehen. Hier gibt es zwar einige Grundschemen, die hier unten auch dargestellt sind, leider aber sind sie praxisbedingt nicht immer genau so „zu übersetzen“ (Beispiel: In der Deutung der Körpersprache ist die Stellung der Hundeohren wichtig. Sind sie aufgerichtet oder nach vorne geneigt?! Doch wie deute ich die Ohren, wenn der Hund Schlappohren hat?)  Letztendlich sind es eben die Erfahrungen und genauen Beobachtungen, die wir anstellen, um den Hund richtig deuten zu können. Das lernt man in der Zeit, die man mit seinem Hund verbringt. 

Umgekehrt ist es aber genauso. Haben wir Angst – z.B. vor einem unbekannten Hund, machen wir instinktiv gleich den Fehler, dass wir steif stehen bleiben und womöglich den Hund noch anstarren. Ein Hund würde in der Situation Anstarren vermeiden und zur Seite schauen. Er reagiert also völlig anders als wir.
 

 Der aufmerksame Hund
Die Augen sind weit offen, die Ohren und den Schwanz nach oben gerichtet):  Das sind die typischen Merkmale für einen aufmerksamen Hund.











Der drohende Hund




Zähne gefletscht, die Ohren nach vorne geneigt und der Schwanz steif nach hinten gerichtet. Das sind unverkennbare Anzeichen eines drohenden Hundes. Er sieht dann auch „böse“ aus.








Der entspannte Hund


Der Schwanz ist unten, evtl. wackelt er, und die Ohren in normaler Haltung, evtl. nach hinten-unten geneigt. Möglicherweise hängt seine Zunge heraus.
Nun ist der Hund ganz entspannt und zufrieden.


Ist der Schwanz unter die HInterbeine geklemmt, zeigt es, dass der Hund Angst. 








Der unterwürfige Hund

Er macht sich klein (duckt sich, schaut verlegen zur Seite). Kommt man ihn näher, legt er sich auf den Rücken, den Schwanz zwischen die Beine geklemmt. Die Ohren zurück gelegt. Augenkontakt wird vermieden. 












Der spielauffordernde Hund






Vorderbein nach unten, den Schwanz nach oben. Die Zunge kann draussen hängen. 








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Erziehungsmethoden

Das behavoristische Lernmodell beruft sich auf die Veranlagung des Hundes.
Man berücksichtigt die Charaktereigenschaften und die Triebe des Hundes und mit Übungen zur Ausprägung dieser Eigenschaften/Instinkte, erreicht man eine Verhaltensänderung bei dem Hund.

Bei der Konditionierung lernen Hunde, auf einen ganz bestimmten Reiz anzuspringen.
Man versucht also, einen natürlichen Reiz des Hundes auf gewisse Situationen zu übertragen.
Mit diesem Lernmodell wird der Hund auf bestimmte Reize  "aktiviert". Und nur sein Mensch kann ihn auch wieder "deaktivieren". Der Hund soll zudem auf andere Reize in der Umgebung nicht reagieren. Die Konditionierung wird deshalb insbesondere bei Hunden angewandt, die "beruflich bedingt" jederzeit gehorsam und abrufbar sein müssen (z.B. ein Polizeihund).
Bei Auslösung eines Reizes  weiss der Hund zum Beispiel, wann eine Situation bedrohlich ist.
Der Mensch an seiner Seite aber entscheidet (durch eine trainierte Handlung), wann die brenzliche Situation beendet ist. 

Hundeerziehung mit positiver Verstärkung


Der neue Trend in der  Hundeerziehung geht weitestgehend dahin,  mit positiver Verstärkung  zu arbeiten.
Positive Verstärkung, das bedeutet:
Durch Belohnungen erreichen, dass der Hund versteht, wenn er etwas gut gemacht hat. Eine Belohnung muss nicht unbedingt ein "Leckerchen" sein. Auch Loben oder Streicheln sind für Hunde positive Handlungen, mit denen er lernt, dass er etwas richtig gemacht hat.
Häufig wird hier auch die Stimme eingesetzt (hohe Stimmlage: positiv - gut gemacht;  dunklere Stimmlage: negativ - nicht gut). Auf Dominanz (Anschreien oder Schlagen) wird komplett verzichtet, da dadurch der Hund nur eingeschüchtert wird. 
Der Tonfall mit den immer selben Kurzkommandos wie "Aus" , "Nein", "Gut gemacht" oder "Toll"  assoziieren im Hund entweder Lob oder Strafe.
Man macht sich auch zu Nutze, dass ein Hund  lernt, durchaus eine verknüpfte Tonfolge zu deuten.
Neue Kommandos werden somit immer erst mit etwas Positiven für den Hund verbunden (auf spielerische Weise). 

Hundeerziehung ohne Stress - Sich Zeit nehmen, sich in Geduld üben und den Hund nicht überfordern, sind sicherlich gute Ratschläge bei der Hundeerziehung.

Nichts desto trotz sollte man seine Erziehungsmethoden individuell dem Tier anpassen.
Ein dominanter Hund, der einem "auf der Nase herum tanzt" wird vielleicht allein durch Training mit postiver Verstärkung nicht die gewünschten Resultate in der Hundeerziehung erreichen. Hundetrainer wie der "Hundeflüsterer" Cesar Milan setzen auf dominante Erziehung, in der spezifiziert wird, dass der Mensch dem Hund übergeordnet ist. Nicht selten trifft er deshalb bei Tierschützern, aber auch Hundetrainern auf Kritik.
Eine perfekte Formel gibt es meineserachtens nicht in der Hundeerziehung. Das richtige "Feeling" für seinen Hund zu entwickeln, sein Verhalten zu beobachten und deuten zu können - also lernen,  seinen Hund auch zu verstehen, ihm aber auch Vertrauen zu schenken,  sind wichtige Vorraussetzung, auch die geeigneten Trainingsmethoden herauszufiltern und anzuwenden.  

 




Welpenerziehung - Tipps & Tricks 

Ein Welpe kommt ins Haus!

Ein Welpe ist natürlich sehr niedlich, aber eben auch – wie ein kleines Kind – mit vie Arbeit verbunden. Gerade die ersten Monate prägen den Hund ein ganzes Leben lang und wer in der Erziehung nicht konsequent ist, wird später mehr Probleme mit seinem ausgewachsenen Hund haben.

Hier ein paar Tipps zur Welpenerziehung:

1. Niemals schlagen!!
Das gilt nicht nur bei Welpen, sondern auch bei erwachsenen Hunden. Schlagen verängstigt den Hund und stört das Vertrauensverhältnis zwischen Hund & Herrchen.


2. Geduld haben.
Wer keine Geduld aufbringt, sollte sich lieber keinen Welpen anschaffen, sondern besser einen alten, ruhigen und schon erzogenen Hund. Man kann bei Welpen und Junghunden in der Erziehung schon so manches Mal verzweifeln, daher ist Geduld der beste Ratgeber in der Welpenerziehung.

3. Anzeichen rechtzeitig zu deuten (Stubenreinheit).
Ein Hund kann nicht sprechen, daher müssen wir lernen, seine Anzeichen rechtzeitig zu deuten, um Handeln zu können. Beispielsweise, wenn ein Hund sein Geschäft verrichten muss. Nervöses auf und ab tippeln ist defenitiv ein Signal, aber auch akkustische Geräusche dabei können Signale sein.
Macht der Welpe dann, wie es sich gehört, sein Geschäft draussen, dann sollten sie ihn direkt loben. So lernt er, dass er was richtig gemacht hat und wird in kurzer Zeit schon stubenrein sein.

4. Brustgeschirr statt Halsband

Gerade Welpen sind sehr verspielt, daher empfiehlt sich von vornherein ein Brustgeschirr anstatt ein Halsband (wenn Halsband, dann bitte ein äusserst breites), um ihm das an der Leine gehen beizubringen.
So verhindern sie, dass sich der Welpe ständig „würgt“. Nach dem er gelernt hat, ruhig an der Leine zu gehen, kann man die Übung auch mit Halsband beginnen.

5. Denken wie der Hund

Informieren Sie sich über die charakteristischen Eigenschaften der Rasse(n) ihres Hundes.
Je mehr Sie über seine natürlichen Instinkte wissen, desto besser ist es.
Versuchen sie sich auch immer, in den Hund hineinzuversetzen.
Beispiel: Ein Welpe, der seine ersten Schritte an der Leine macht, findet es erstmal komisch und beängstigend und sehr wahrscheinlich bleibt er sitzen und will keinen Meter laufen. Zerren sie ihn nicht an der Leine hinter sich her. Das verstört ihn nur noch mehr.
Versuchen Sie stattdessen ihn mit Futter zu locken. Wenn er läuft, dann loben. So lernt er, die Leine mit etwas positivem zu verbinden. Arbeiten mit „positver Verstärkung“ (Belohnung) ist sicher die erfoglreichste Hundeeerziehung (das gilt bei allen Übungen wie Sitz, Platz, gib Pfötchen, Bleib....).

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WEITERE KLEINE REGELN IN DER HUNDEERZIEHUNG

Wie bereits schon erwähnt, ist Disziplin in der Hundeerziehung das A und O.
Mit bereits kleinen Regeln, die ganz diszipliniert durchgeführt werden, kann ihr Hund schnell lernen, sich im Haus oder während der Spaziergänge richtig zu verhalten.

Vor dem Hund ins Haus gehen
Zeigen Sie dem Hund, dass Sie Vorrang haben. Betreten Sie zuerst das Haus, wenn sie nach Hause kommen. Der Hund darf erst als letzter hinein (Definition der Rangordnung).

Klare Kommandos
„Bequatschen“ Sie Ihren Hund nicht, sondern geben ihm kurze und klare Kommandos.
Ein Hund kommuniziert mit seiner Mimik und Körpersprache. Auch sie können Kommandos mit einer klaren Gestik verbinden. Z.B. Hand heben, wenn er Sitz machen soll. So lernt der Hund gleichzeitig auch, auf sie zu achten und ihre Gestiken richtig zu deuten.

Auf die Ausführung des Kommandos bestehen
Einmal ein Kommando ausgesprochen, sollten Sie darauf bestehen, dass der Hunde es auch ausführt. Wenn Sie nachgeben, verlieren Sie sozusagen Ihren Respekt vor dem Hund. Ganz wichtig: Dabei geduldig bleiben. Hat er das Kommando ausgeführt, loben Sie ihren Hund.

Nicht vermenschlichen!
Auch wenn wir es gerne tun, ein Hund ist ein Hund und ein Mensch ein Mensch. Sie tun sich selber keinen Gefallen damit, wenn Sie ihren Hund vermenschlichen. 


Sozialisieren mit Artgenossen
Ist Ihr Hund noch jung, sollten Sie ihn von vornherein mit Argenossen sozialisieren. Hundeplätze, Hundeschule oder befreundete Hundebesitzer für gemeinsame Spaziergänge mit den Vierbeinern helfen dabei, dass Ihr Hund mit anderen Hunden Kontakt hat und auch Freundschaften schliessen kann. 

Keine Angst
Der Hund muss lernen, Alltagssituationen gegenüber zu treten, auch wenn diese Ihnen nicht behagen.
Nehmen Sie ALLE Herausforderungen an: Kläfft ihr Hund andere Hunde auf der Strasse an, ist es nicht ratsam, die Strassenseite zu wechseln. Mit Problemen muss man sich auseinandersetzen. Davonlaufen wird das Problem nicht lösen und oftmals sogar verstärken. Wenn Sie Angst zeigen, überträgt sich diese auch auf Ihren Hund. Seien Sie souverän und geben diese Sicherheit auch an Ihren Hund weiter. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass er mit Ihnen keine Angst zu haben braucht. 


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GRUNDKOMMANDOS, DIE JEDER HUND LERNEN SOLLTE: 



Grunkommandos “SITZ” , „BLEIB“, „KOMM“, "Platz"

Grundsätzlich gilt bei allen Trainingseinheiten, dass der Hund nicht abgelenkt ist und sich auf Sie konzentrieren kann. Das gilt ganz besonders dann, wenn er neue Kommandos erlernen soll. Beherrscht er diese erstmal ohne Ablenkung perfekt, dann kann man sie im nächsten Schritt auch in den Lebens-echten Situationen trainieren, wo Ablenkung zum Alltag gehört.

Das Kommando Sitz sollte man erstmal mit einer Leine üben. Halten Sie den Hund neben Ihnen. Mit einem Leckerchen in der Hand gehen Sie über den Kopf des Hundes. Er wird sich für´s Leckerchen interessieren und nach oben schauen, hierbei wird er sich zwangsweise von alleine setzen müssen, um das Leckerchen nicht aus den Augen zu verlieren. Timing ist wichtig, sobald sie erkennen, dass er sich hinsetzen muss, sagen sie „Sitz“. Sobald er sitzt, geben Sie ihm das Leckerchen und loben den Hund. Auf diese Weise lernt Ihr Hund sehr schnell, was Sitz bedeutet. Später, wenn er es perfekt beherrscht, kann man es auch ohne Leine trainieren und auch die Leckerchen reduzieren. Loben kann man ihn aber immer, wenn er etwas gut gemacht hat.
Hat er diese Übung verstanden, kann man es nun gut mit dem Kommando „Bleib“ in Verbindung bringen. Ihr Hund soll „Sitz“ machen. Sie entfernen sich einen Meter von ihm, geben ihm aber zuvor ein Handzeichen* und sagen „Bleib“. Bleibt er sitzen, während sie sich entfernen, ist alles super. Wenn nicht, brechen Sie die Übung ab, und beginnen von vorne mit dem Kommando Sitz. Beginnen Sie erst mit ein paar Metern. Lehren Sie ihm in Kombination  auch gleich das Kommando „Komm“, um die Übung zu beenden. Wie immer belohnen, wenn er etwas richtig gemacht hat.


*Handzeichen helfen Ihnen später, dass er das Kommando auch ohne Worte versteht, beispielsweise in einer Alltagssituation, wo viele Geráusche um Ihnen herum sind.
Vergessen Sie nicht, den Hund immer zu loben, wenn er es gut gemacht hat. Ein Leckerchen ist immer eine gute Motivation für ihren Hund. 

GRUNDKOMMANDO „PLATZ”


Beherrscht Ihr Hund “Sitz”, kann er das nächste Kommando lernen, nämlich sich abzulegen. Auch diese Übung beginnen Sie erstmal mit Leine an einem Ort, wo der Hund nicht abgelenkt ist (z.B. bei Ihnen zu Hause). Geben Sie ihm das Kommando SITZ. Dann halten Sie die Leine vor ihm am Boden möglichst straff. Das Leckerli wird an der Hundenase mit einer gewissen Distanz nach unten zum Boden vorbeigeführt und langsam von seinem Körper weggeführt, so dass der Hund sich hinlegen muss, wenn er das Leckerli weiter fixieren möchte. Im Moment wo er sich hinlegt, geben Sie das Kommando PLATZ. Sobald der Hund liegt, erhält er das Lerckerli und sein Lob. 


Grundkommando "Fuss"

Ein Hund, der an der Leine zieht, stresst auch sehr schnell sein Herrchen/in.
Und allzuoft verliert Mann/Frau die Geduld, zieht den Hund hastig an der Leine zu sich und schimpft ihn aus. Selbstverständlich bringt das gar nichts, sondern lehrt dem Hund höchstens: Aha, Leine ziehen ist also erlaubt!
Bevor der Hund seine Leinenführung erlernen kann, sollte man erstmal selbst genau begreifen, was die Leine eigentlich darstellt und wie sehr mein eigenes Verhalten auf den Hund Einfluss nehmen kann, sowohl im Guten als auch im schlechten Sinne. Die Leine ist keinesfalls als Gehorsamkeitsinstrument geeignet. Allem voran geht eine Leinenführigkeit, die erstmal selbst beherrscht sein will. 

Ein praktisches Beispiel, was NICHT dazu beiträgt, dass der Hund versteht, bei Fuss zu laufen, was wir dennoch tagtäglich in den Parks und Wäldern sehen können:  Der Hund hat etwas geschnüffelt und hält sich schnuppernd dort auf. Herrchen möchte aber nach einer Weile weiter und zieht den Hund hinterher.

Eine gute Übung dagegen ist, dem Hund erstmal zu verstehen geben, dass man selbst der Leinenführer ist. Nehmen Sie den Hund möglichst kurz (ca 2-3 Meter) an die Leine.
Gehen sie mit ihm los und sobald Zug auf die Leine kommt, wechseln Sie die Richtung. Den Hund dabei nicht hinterherziehen, einfach ganz bestimmt die Richtung wechseln und weiterlaufen. Immer wenn der Hund vorläuft und kurz bevor die Leine am Ziehen ist, wechseln Sie wieder die Richtung. Verstärken Sie Ihr Verhalten mit einem Kurz-Kommando und/oder einem Zeichen (Körpersprache).
Ganz wichtig ist das Timing. Hat er es gut gemacht, kurz loben (aber ohne ihn jetzt vollzuquatschen). Tägliches mehrmaliges Training wird ihrem Hund bereits nach relativ kurzer Zeit zu einem ruhigen Gesellen an der Leine werden lassen.

Ich persönlich bevorzuge übrigens lieber ein Brustgeschirr als ein Halsband.
Generell für alle Trainingseinheiten.   


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Erweiterte Kommandos 

Pfötchen geben


Eine relativ einfache Übung, die auch Welpen schnell lernen. Einzige Vorraussetzung: Der Hund kann bereits "Sitz".  
Zuerst muss Ihr Hund "Sitz" machen und sitzen bleiben. Halten Sie ein Leckerchen in der einen Hand, mit der anderen nehmen Sie vorsichtig seine Pfote und heben Sie hoch. Geben Sie dann das Kommando "Pfötchen" und dann loben Sie den Hund und geben ihm ein Leckerchen. Wiederholen Sie die Übung ruhig mehrmals täglich, bis er perfekt seine Pfote auf Kommando reicht, ohne dass Sie sie anheben müssen. 
Wenn er das Pfötchen geben beherrscht, dann können Sie es erweitern, indem er auch die andere Pfote geben soll. 


Such 


Kann man am besten erstmal zu Hause drinnen üben. Ihr Hund kennt bereits das Knistern der Leckerli-Tüte?
Führen Sie ins Nebenzimmer, damit Sie im Raum ein Leckerchen verstecken können (oder mehrere).
Knistern Sie dabei mit der Tüte, damit er schon mal weiss, um was es hierbei überhaupt geht. 
Holen Sie ihn dann in den Raum und lassen Sie ihn Sitzen. Erst dann geben Sie das Kommando "Such". 
Später können Sie das auch ganz ohne  Tüte machen, weil er schnell lernt, was er suchen soll. 
Er könnte aber auch an Stelle von Leckerchen nach Gegenständen suchen, z.B. seinem Lieblingsspielzeug, Zeigen Sie ihm aber vorher, was er suchen soll, indem Sie erst mit ihm und den Gegenstand spielen - Beispiel Ball: Spielen Sie erst mit ihm und den Ball, führen ihn dann raus aus dem Raum, verstecken den Ball und holen ihn wieder rein und lassen ihn Sitz machen, bevor er suchen darf. Hat er den Ball gefunden, sofort loben und Leckerchen geben.
Hat er "Such" erstmal verinnerlicht, dann klappt es auch draussen genauso gut.   

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